Unsere Auseinandersetzung mit der hessischen Kammer- und Berufspolitik begann im Sommer 2005 anlässlich der ersten Nachweispflicht nach Einführung der Fortbildungsordnung. Aus einem zunächst losen Kreis interessierter Kolleginnen und Kollegen entstand im Laufe der Zeit eine feste Gruppierung, die sich als „Initiative Hessischer Architekten“ in regelmäßigen Abständen traf und sich insbesondere mit der Fort- und Weiterbildung unseres Berufsstandes beschäftigte. Wir befürworten berufliche Fortbildung, solange sie selbstbestimmt und problemorientiert ist; unsere Kritik richtet sich gegen die aktuell praktizierte Nachweispflicht und die im Zusammenhang mit der Fortbildungsordnung ausgesprochenen Ehrenverfahren.

In vielen Gesprächen zeigte es sich, dass die Einflussmöglichkeiten außerhalb der Kammergremien nur sehr gering sind. Aus diesem Grund entschlossen wir uns, mit der Initiative Hessischer Architekten als Wahlgruppierung zu den Wahlen zur Vertreterversammlung 2009 anzutreten. Der große Zuspruch, mit dem wir aus dem Stand mit neun Kolleginnen und Kollegen in die Vertreterversammlung gewählt wurden, eröffnete uns gewisse Gestaltungsspielräume innerhalb der AKH. Nach fünf Jahren Arbeit in der Vertreterversammlung und den verschiedenen Gremien innerhalb der AKH sind wir allerdings auch zu der Auffassung gelangt, dass nur eine größere Anzahl von IHA-Deligierten die Umsetzung unserer berufspolitischen Ziele ermöglicht.

In diesem Sinne möchten wir mit unserer Initiative nach wie vor den hessischen Sonderweg in der beruflichen Fortbildung korrigieren und durch die Präsenz in der Vertreterversammlung der Architekten- und Stadtplanerkammer Hessen zu einer insgesamt baisdemokratischeren und mitgliederorientierteren Kammerpolitik beitragen.

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